Unternehmen


Wir leben
Kunststoff.

addfinity testa ist eine Industrie­holding mittel­ständischer Unter­nehmen mit Fokus auf Kunst­stoff­ver­arbeit­ung. Wir verstehen uns als Initiator, Impuls­geber und Zukunfts­gestalter für unsere Gruppen­unter­nehmen, die wirt­schaft­lich eigen­ständig am Markt agieren.

Das Formen von Ver­bindungen, das Etablieren einer Kultur der Zusammen­arbeit und das Mobilisieren von Synergien stehen im Mittel­punkt. Dabei nutzen wir die Größe und Viel­falt des Verbundes, während wir gleich­zeitig die typischen Stärken des Mittel­standes bewahren.

„Verbind­ungen intelli­gent zu ge­stal­ten macht uns Freude.“

Tilo Schultz und Stefan Eylert - ein einge­spieltes Duo. Im Inter­view halten sie ein Plädoyer für mittel­ständische Unter­nehmen, sprechen über die beste Form von Synergien und brechen eine Lanze für den Erhalt von Unter­nehmens­identitäten.

Sie haben fünf etablierte mitteldeutsche Unternehmen der Kunst­stoff­industrie zu einer Unter­nehmens­gruppe zusammen­geführt. Welche Markt­segmente decken Sie mit Ihren Unter­nehmen ab?

Tilo Schultz: „Die Unternehmen unserer Gruppe arbeiten in der Automobil-, Baubeschlags-, Sanitär-, Elektro- und der Verpackungsindustrie. Uns ist wichtig, dass wir Kunden verschiedener Industrien beliefern, denn jede Industrie hat unterschiedliche Anforderungen, von denen die Einzelunternehmen, aber auch die Schwestergesellschaften lernen können.“

Welche Idee hat Sie bei der Gründung der Unternehmensgruppe angetrieben? Inwieweit können die Einzelunternehmen ihre bisherige Identität behalten?

Stefan Eylert: „Herr Schultz und ich hatten beide zu Beginn unserer Berufslaufbahn die Chance, sowohl in großen als auch in kleineren Unternehmen arbeiten zu können. Wir haben gelernt, dass kleinere Unternehmen typischerweise mit großer Nähe, flexibel und sehr schnell ihre Kunden unterstützen können. Herausforderungen sind aber häufig Themen wie Personalentwicklung, industrielles Niveau, technologische Breite und andere Punkte, die von großen Unternehmen besser dargestellt werden können. Unser Ansatz geht daher dahin, die Eigenständigkeit und Authentizität der Unternehmen zu belassen – bei gleichzeitiger Unterstützung zur Vermeidung von Schwachstellen.“

 

In Unternehmensgruppen ist viel die Rede von Synergien, die genutzt werden sollen. Da schrillen vornehmlich bei den Mitarbeitern die Alarmglocken. Bei Ihnen ist das anders. Was genau machen Sie anders als andere?

Tilo Schultz: „Wir verstehen unter Synergien nicht Einsparungen, insbesondere Personaleinsparungen, wie häufig formuliert. Wir sehen vielmehr Synergien darin, dass wir jedes Einzelunternehmen durch die Gruppe stärken können bei Fragen wie zum Beispiel: Wie betreuen wir unsere Kunden im Vertrieb und Service optimal? Wie arbeiten wir mit unseren Lieferanten zusammen? Wie können wir unseren Mitarbeitern Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten, die man normalerweise nur von größeren Unternehmen kennt? Schon die Möglichkeit, sich mit Kollegen ähnlich aufgestellter Unternehmen austauschen zu können, empfinden viele unserer Mitarbeiter als Synergie. Naheliegende Synergien haben wir im Einkauf, beim Werkzeugbau und beim Transfer von Technologien.“

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